Danksagung zur Ausstellung „Malerei trifft Skluptur“

Liebe Herzfraktion,

bei den einfühlenden Worten der Sparte „Skulptur“ zeigte sich bereits die neue Kunst-Kultur, denn meine Spezialistin auf diesem Gebiet führte Euch vor Augen den lebendigen Unterschied.
Ich danke Euch für die Wertschätzung bis zum Ende meiner Worte und dem gebotenen Respekt, denn für die Sparte „Malerei“ zählte nur Kunstbetrieb und Ausschank-Aspekt. Die Ignoranz der Empathie führte die Geisteshaltung ohne aufrechte Haltung zu nachfolgender Gestaltung.

Ohne Rücksicht auf die Lesung eröffnet ein selbstherrliche Platzhirsch an der Bar die Äsung, und bei röhrendem Halali strömt das Rudel wie nie. Mit großem Hallo stürzt man sich auf Sekt und Häppchen, heute statt Mittagessen ein echtes Schnäppchen. Saufen und Fressen, eine gelungene Paarung, ist im Rudel der Hirsche halt geistige Nahrung. Kunstbanausen beim Jausen. Viel Vergnügen bei dem Rest, den Konsum-Kultur so übrig lässt.

Ein herzlicher Umtrunk unter Freunden ist als Willkommen wirklich schön, keine Frage, aber von einem rücksichtslosen Gelage halte ich persönlich nicht sehr viel und er ist gefährdet, mein künstlerischer Stil. Darum habe ich mich von der Scheinfraktion getrennt, die offenbar nur „Sekt und Häppchen“ kennt.

Ich danke meiner Herzfraktion, für die andere Werte gelten als nur Häppchen und Sekt und darum hat das unterschätze Reh die fristlose Kündigung ausgeheckt. Es steht befreit auf der grenzenlosen Lichtung und bestimmt selbst zukünftige die Kunst-Ausrichtung.
Ich genieße die Freiheit hier dem Kunstmissbrauch die Freundschaft aufzukündigen und Paroli zu bieten, denn meine Herzfraktion hat mehr zu bieten als nur eingefahrene Eröffnungsriten.
Schön das es Euch gibt.

Ulrike